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Dispersionsfarbe
Die Bezeichnung „Dispersionsfarbe“ kommt vom lateinischen Wort „dispergere“ = zerteilen, zerstreuen. In einer Dispersionsfarbe sind Polymerpartikel in einer Flüssigkeit (meist Wasser) verteilt, aber nicht aufgelöst. Nach dem Anstrich verdunstet das Wasser und zurück bleibt ein in sich geschlossener Kunststoff-Film. Ob Putz, Mauerwerk, Beton, Leichtbauplatten, Holz, Pappe, Tapete oder Textilien – Dispersionsfarben sind auf nahezu jedem Untergrund einsetzbar.

Holzböden
Holz als Fußboden für Innenräume wird heute zumeist als Parkett angeboten. Hartholz von Laubbäumen – traditionelle Holzarten sind z.B. Akazie, Buche, Robinie, Ulme, Apfelbaum, Birnbaum, Edelkastanie oder Eiche – wird in kleine Stücke gesägt und nach bestimmten Mustern zusammengesetzt, so dass die Holzfasern horizontal liegen. Holzböden sind nicht nur besonders hygienisch, sie wirken auch regulierend auf das Raumklima.
Im Gegensatz zum Dielenboden braucht Parkett einen tragfähigen Untergrund. Bei Mehrschicht- bzw. Fertigparkett kommen als Träger Holzwerkstoffe zum Einsatz. Der Härtegrad von Parkettböden wird in „Brinell“ angegeben. Die Belastbarkeit hängt nicht nur von der Holzart, sondern auch vom Gesamtaufbau, von der Stärke der Nutzschicht und von Art und Güte der Mittellage ab. Fertigpakett verfügt über Nut und Feder zur Verlegung. Das Schleifen nach der Verlegung entfällt, da die einzelnen Elemente bereits fertig geschliffen und oberflächenbehandelt sind.

Strukturputz
Um einer Hauswand mehr Charakter zu geben, wird auf den Grundputz ein Strukturputz aufgetragen, der nach seiner Abbindung mit einem Reibebrett bearbeitet wird. Dadurch erhält er seine gleichmäßige Oberfläche und Dicke. Durch verschiedene Putztechniken – z.B. kreisende oder schwingende Handbewegungen – lassen sich unterschiedliche Strukturen erzeugen.

Wärmedämm-Verbundsystem
Mit einem Wärmedämm-Verbundsystem können bis zu 25 Prozent Heizenergie eingespart werden. Diese Systeme bestehen aus mehreren Komponenten: Zunächst werden Dämmplatten aus Hartschaum oder Mineralwolle auf die Fassade geklebt oder montiert. Es folgt eine Armierungsschicht, in der ein Glasgewebe eingebettet ist sowie eine Endbeschichtung mit Silikat-, Siliconharz-, Mineral- oder Kunstharzputzen.

Wischtechnik
Durch diese Technik lassen sich weiche, organische Oberflächen schaffen. Mit einem feuchtem Schwamm oder Pinsel wird die aufgetragene Farbe verwischt, so dass Muster und Strukturen entstehen. Besonders zarte Farbverläufe werden erzielt, wenn „nass in nass“ gearbeitet wird.